Craft Bier auf Ungarisch – Budapest

Uns wurde viel vorgeschwärmt und bereits mitgebracht. Unsere Erwartungen an das ungarische Craft Bier waren dementsprechend hoch – und wir wurden nicht vom „kézműves sör“ enttäuscht! Das wirklich tolle an der Szene in Budapest ist, das die Qualität durchaus stimmt. Kein einziges Mal hatten wir ein IPA, in welchem man den Aromahopfen nur noch mit viel Fantasie erahnen konnte, und kein einziges Mal hatten wir ein kaputtes Bier. Im Gegenteil, Budapest steht für frisches Bier! Außerdem sehr angenehm: fast überall wird 0,2 l ausgeschenkt, also perfekt um sich durchzuprobieren. Des Weiteren konnten wir problemlos mit Karte zahlen und mussten kein Geld wechseln.

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Aus Bayern in die Welt – Der bavarianbeerstore

Ein Thema, das wir schon lange mal anschneiden wollten, ist der Online-Versandhandel von Bier. Seit ein paar Monaten haben wir eine Kooperation mit dem bavarianbeerstore. Das sympatische Team aus dem Chiemgau hat uns überzeugt, weswegen wir euch den Online-Handel wärmstens empfehlen können, wenn ihr auf der Suche nach ausgezeichnetem bayrischen Bier seid. Maxi (Gründer) und Florian (Fotografie) waren so nett uns ein paar Fragen zu beantworten.

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R wie Rodenbach

Im letzten Artikel hatten wir euch Biere zum Anstoßen vorgestellt, wobei mehrfach die Brauerei Rodenbach viel. Damit ihr an Silvester nicht ohne Erklärung da steht , stellen wir euch heute eine unser absoluten Lieblingsbrauereien vor, die wir im Sommer besucht haben.

Rodenbach wurde als Familienbetrieb 1821 in Roeselare, also im flämischen Teil von Belgien, gegründet. Das ging gut bis in die 1990er Jahre, in der das bekannte Brauereisterben bereits im vollen Gange war. Die meisten kleinen Familienbetriebe (in Europa) standen vor schwierigen Herausforderungen, um die technischen Standards erfüllen zu können und mit den Fernsehbieren mitzuhalten: verkaufen oder schließen blieb da meist nur. Rodenbach hat sich für ersteres entschieden und wurde von PALM gekauft, wozu u.a. auch Boongehört. Diese wurde kürzlich wiederum aufgekauft. Das Ergebnis: zum Glück gibt es diese außergewöhnlichen und preisgekrönten Biere noch, auch wenn dafür einiges an Unabhängigkeit verloren ging. So wird beispielsweise nicht mehr selbst gemälzt, sondern Malz aus Dänemark importiert und neue Gläser designet, die dem des (mäßigen) belgischen Massenbiers Jupiler leider erschreckend ähnlich sehen. Trotzdem haut uns diese Brauerei mit ihren Produkten um, und sie war der Hauptgrund warum wir diesen Sommer 5 Tage in Westflandern waren. Ok, erwischt – Westvleteren war auch in der Nähe, aber dazu wann anders. Nichtsdestotrotz hat man in der Brauerei nach wie vor das Gefühl in einem Familienbetrieb zu sein. Als eine der wenigen Brauereien/Weingut beschäftigt Rodenbach zwei Küfer (Fassbinder oder Fassbauer) in Vollzeit, was fast schon ein Alleinstellungsmerkmal ist. Die Führungen lohnen sich wirklich sehr, denn die riesigen Fässer zu sehen und danach zwei Biere zur Verköstigung frisch gezapft zu bekommen, war ein Erlebnis. Unser Highlight jedoch war der dortige Biereinkauf, mit dem wir selbst das Rodenbachpersonal in Verwunderung gesetzt haben.

Das ehemalige Malzhaus.

Die Bierauswahl ist übersichtlich, weswegen wir alle kurz beschreiben, auch wenn zwei schon im letzten Artikel beschrieben wurden. Jedem Rodenbach liegt eine gemischte Fermentation zugrunde, also sowohl eine obergärige wie auch eine spontane Fermentation.

Classic: das Einsteigerbier und am besten erhältlich. Es besteht zu 3/4 aus frischem und 1/4 aus Bier, welches im Eichenfass gereift wurde. Vom Geschmack ist es am mildesten, und durch den hohen Anteil an jungen Bier hat es mit 5.2 % am wenigsten Alkohol.

Grand Cru: ist der nächste Schritt in Richtung komplexere Biere. Es ist etwas saurer, und weniger süß, da es zu 1/3 aus frisch gebrautem Rodenbach und 2/3 aus 18 Monate lang im Eichenfass gelagertem Bier besteht. Lässt sich ebenfalls sehr gut trinken durch die angenehme Fruchtigkeit und weist mehr Eichenfassnoten auf.

Alexander: ist ein Grand Cru, welches mit Sauerkirschsaft versetzt wurde. Ich finde, dass dieses Bier nochmal ganz anders schmeckt und auch nicht vergleichbar ist mit ähnlichen Bieren anderer belgischer Brauereien. Durch die Zugabe von Saft liegt der Alkoholgehalt bei 5.6 %, also etwas weniger als die 6 % vom Grand Cru. Wie bei jedem Rodenbachbier schmeckt man den Alkohol jedoch überhaupt nicht – also aufpassen, denn es ist echt lecker.

Vintage: Das Vintage besteht zu 100 % aus fassgereiftem Bier. Wie bei Champagner bedeutet Vintage das beste Fass aus einem Jahr. Dieses wird vom Braumeister selbst erkoren und natürlich gibt es das nur in limitierter Anzahl, bis das Fass also leer ist. Deutliche Holzfassnoten und leicht sauer – so würden wir den Vintage 2016 beschreiben.

Caractère Rouge: Ein Teil des Vintages (zum Glück sind die Fässer sehr groß) wird genommen und ein halbes Jahr mit Himbeeren, Moosbeeren und Sauerkirschen versetzt, erneut gefiltert und dann abgefüllt. Raus kommt eine saurere, fruchtigere Version des Vintages.

Fruitage: ich muss zugeben, wir haben es gar nicht erst probiert. Für uns machte dieses Bier den Anschein, nur als Antwort auf das Liefmans On the Rocks kreiert worden zu sein. Dieses Bier heißt On the Rocks, weil es genau so getrunken werden muss, um nicht nach flüssigem Traubenzucker zu schmecken. Etwas enttäuschend, was vom Gefühl her auch nicht die Idee der Brauer war.

Das beste sowohl nach der Führung als auch nach einem Artikel schreiben: ein kühles Rodenbach.

Cerveza artesanal – Craft Bier auf Argentinisch

Wie man aus dem vorletzten Artikel rauslesen konnte, wächst die Sehnsucht nach dem Sommer immer mehr im bierspindel Team. Um jetzt die Sonne und laue Nächte genießen zu können, muss man momentan leider auf die Südhalbkugel fliegen. Das hab ich vor Kurzem getan und versuche euch nun den Sommer für die Dauer eines Artikels über Argentinien zurückzubringen.

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Craft Beer aus Ontario, Kanada

Nach den vielen Beiträgen aus der Hobbybrauecke wird es mal wieder Zeit für einen Reiseartikel. Diesmal verlassen wir Europa und begeben uns nach Kanada, um genauer zu sein: Toronto und Umgebung (Ontario). Dass man hier auf eine Vielzahl von Craft Bier Brauereien stößt, dürfte angesichts der Nähe zu den USA niemanden verwundern. Aus diesem Grund wird (wie immer) dieser Artikel eine Erzählung von persönlichen Erlebnissen und stellt auf keinen Fall ein vollständiges Abbild der blühenden, kanadischen Bierszene dar.

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München

München ist weit über Deutschlands Grenzen hinaus für Bier bekannt. Was aber hat die Hauptstadt des Bieres abseits von Münchner Hellem, Weißbier und der Wies’n zu bieten? Wir haben hier unsere Empfehlungen für euch zusammen gestellt. „München“ weiterlesen

Rom

Der Trevi Brunnen - eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Roms

Klar kennt man von Rom das Kolloseum, den Trevi-Brunnen und das Forum Romanum, aber wusstet ihr, dass einer der Erfinder des Teku-Pokals in Rom ein ausgezeichnetes Craft Bier Pub mit über 40 italienischen Bieren vom Fass betreibt? Nein? Wir waren eine Woche in „der ewigen Stadt“ und haben uns Craft-Bier-mäßig umgeschaut. „Rom“ weiterlesen

Wien

„Haben Sie Wien schon bei Nacht gesehen?“ fragten schon Falco, Rainhard Fendrich und als letzter Ken Hayakawa. Die Heimatstadt der unabhängigen Ottakringer Brauerei hat nicht nur nachts viel zu bieten, auch die hiesige Craft-Bier-Szene kann sich sehen lassen. Wir haben unsere Lieblingsspots für euch zusammengestellt.

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